Page 121 - Trailer Journal 2018/2019
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                      Knapen: elektrische Abdeckung „Powersheet“ (oben), Schubboden „Dura-Floor“ (unten)
Schubbodensattel von Knapen
Das Komposit-Modell verschwand wieder vom Markt, und ein Ganz-Alu-Schubbo- densattel wiegt heute – wieder – um die 7 t. Dafür gibt es inzwischen auch Sei- tentüren-Versionen ohne durchgebautes Chassis und für den Kombiverkehr kran- bare Ausführungen. Die jüngste Innova- tion ist das geschraubte Fahrgestell von Kraker-Trailers. Mobile Schubbodenanla- gen werden als LKW- und Anhängerauf- bauten, in DIN 284-Wechselrahmen und in DIN 30722-Abrollmulden eingebaut. Die überwiegende Anordnung ist die im Sattelanhänger. Seitentür-Ausstattungen
und Lenksysteme verlangen auch heute noch nach konventionellen Stahlfahrge- stellen, wenn man nicht gleich zur elekt- ronisch sensierten elektronisch-hydrauli- schen Lenkung greift.
FÖRDERBAND- UND KETTEN-LAMELLEN-AUFBAUTEN
Aus dem Bereich der Entsorgungstech- nik stammen Systeme mit umlaufenden Ketten, auf die – wie beim Miststreuer – Planken quer montiert werden. Dieses Verfahren wurde dann im Kisten-und Colli-Geschäft übernommen. Allerdings verwendet man bis zu sechs umlaufen- de Kettenstränge und entsprechend der Europaletten-Breite 800 mm breite La- mellen, meist aus Aluminium-Profilen gefertigt.
Da umlaufende Systeme die nutzbare Aufbauhöhe reduzieren, wurden Anlagen entwickelt, die nur am Heck den Lamel- lenboden aufwickeln. Zur Stirnwand hin wird lediglich ein Prallblech auf dem Ket- tenförderer montiert. Der Vorteil dieser Techniken ist, dass wegen der fehlenden Rückführung das System sehr flach auf einem Pritschenboden installiert werden kann.
Die nächste Version ist, statt des Ket- ten-Lamellen-Systems ein Gewebeband über einen glatten (nicht Phenolharz- raubeschichteten) Boden auf und abzu- wickeln. Diese Rollböden gibt es inzwi- schen auch palettenbreit und geeignet für Punktlasten (Gitterboxfüße), befördern tonnenschwere Hartpapierrollen senk- recht stehend und können mit automati- schen Ladungssicherungs-Anlagen ausge- stattet werden. Die Anlagen können alle vom Heck her be- und entladen.
SCHUBSCHILD-AUFBAUTEN
Schon vor 25 Jahren wurde von Beilharz eine Schüttgut-Wanne vorgestellt, die mit einem hydraulisch bewegten Stirnwand- Schubschild ausgestattet war. Jahre spä- ter gab es diese Technik auch von franzö- sischen Herstellern.
In Deutschland bietet Fliegl mit dem „Pushing-Floor“ eine Kombination aus Schubschild- und schiebbaren Boden an. Diese Stirnwand-Verschubanlagen sind nicht selten Alternativen zum Kipper, wie der Schubboden auch, sind aber ver- gleichsweise teuer. FOLKHER BRAUN
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