Page 131 - Trailer Journal 2018/2019
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        SDC-Containerchassis mit gelenkten Achsen
auch zweisträngige Front- und Heck- ausschübe. Die Container-„Trucker“ brachten es nicht zustande, das leere Chassis in die Ausgangsposition zu verschieben und dann zum Laden zu fahren.
Legionen von Chassis mit Heck- und Frontausschub sind so schwin- gend und klappernd zuschande ge- fahren worden. Deswegen besitzt das auch heute gebräuchliche „Ha- fenchassis“ seine praktische Berech- tigung. Es ist gut 6 t schwer, für Con- tainer 40 ft. lang und 20 ft. schwer mittig ausgelegt und übertrifft die alten 20/40-ft-Zweiachser in der Le- benserwartung deutlich. Es besitzt keine Ausschübe.
TEILBARE CHASSIS
Von D-Tec stammt ursprünglich die Idee, zwei Chassis miteinander zu koppeln. Man kann so zwei 20-ft.- Container mit den Türen zum Heck hin fahren. Beim Standardchassis muss der vordere 20er mit den Türen nach vorn stehen. Der teilbare „Com- bitrailer“ vermeidet die 8x4-LKW plus Dreiachs-Drehschemelanhänger, die nur zwei 20-ft.-Container fahren kön- nen. Der Kombinierer fährt auch ei- nen 40-ft.-Container, und er kann alle heckbündig laden. Diese Trailertech- nik ist recht aufwändig und mit 7,5 t Systemgewicht auch nicht besonders leicht.
In den Niederlanden werden be- reits 20-ft.-Einachs-Chassis diesen Kombinierern vorgeschaltet, mit ei- nem Dolly mit Sattelkupplung gekop- pelt. Und schon kann man 20 ft. plus 40 ft. oder dreimal 20 ft. fahren. Diese Konzepte überschreiten schnell auch das niederländische Limit von 60 t. In Finnland, dort mit aktuell 76 t Zugge- wicht, sind diese in der Regel elfachsi- gen B-Double-Züge gern gesehen.
VERRIEGELUNGEN
Die Verriegelungen werden Drehzap- fenverschlüsse (Twistlocks) genannt. Sie bestehen aus einem keilförmigen Zapfen („Pilz“) auf einem Gewinde, der mittels einer Flügelschraube ge- gen den Tragarm verspannt wird. Die meisten Drehzapfen muss man auch versenken können, weshalb der Pilz gegen eine Kulisse gelagert wird.
Um ein Ausdrehen des Pilzes zu verhindern, besitzen die Gewinde Federringe und zusätzlich gibt es Fall- riegel oder Bügel, die ein Ausdrehen der Flügelschraube verhindern. Wich- tig ist, dass das Bedienpersonal diese Einzelheiten kontrolliert und auch verwendet. Diese schraubbare Ver- riegelung ist aber längst nicht überall üblich.
BESONDERE AUSFÜHRUNGEN
In vielen Ländern begnügt man sich mit einem um 90 Grad drehbaren
  














































































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