Page 159 - Trailer Journal 2018/2019
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                                    GLASINNENLADER
Die ersten Groß-(„Float“-)Glaspakete wur- den auf Tiefladern transportiert, die auf- wändige Planengestelle benötigten, um die Ladung vor Witterungseinflüssen zu schützen. Und für das Be- und Entladen war selbstverständlich ein Kran erforder- lich. Wie die Glasbranche den Innenlader für sich entdeckte, ist anschaulich auf der Internetseite der Spedition Hubert Win- nen, Gladbeck, beschrieben.
Der Glasinnenlader verwendet die Fahr- gestelltechnik des Betoninnenladers, benö- tigt aber weniger Ladelänge, da er nur eine Ladeplattform bewegt. Diese Plattformen wurden in der Glasindustrie entwickelt. Man unterscheidet „A“- und „L“-Gestelle je nach der Art der Beschickung (ein- oder beidseitig. Die Gestelle hatten Breiten um 1.800 mm, so dass die ersten Glas-Innenla- der überbreite Spezialfahrzeuge waren, die nur mit Ausnahmegenehmigungen analog zu Schwerlast-Transportern für den öffent- lichen Straßenverkehr zugelassen wurden. Erst als die Verlader ihre Gestelle auf die
Betoninnenlader-Breite verschlankten, war ein Transport mit Glasinnenladern mit 2,5 m Außenbreite möglich. Die Hebe-, Senk- und Fahrwerkstechnik entspricht den offe- nen Versionen.
Für den Glastransport mussten Tech- niken zur Ableitung von Schwitzwasser, oft auch eine Luft-Luft-Heizanlage und schließlich entsprechend der Betoninnen- lader Systeme zur Ladungsabstützung zur Seite entwickelt werden. Hier gibt es hydraulische, pneumatische und pneu- matisch-mechanische Systeme. Letztere wurden notwendig, als Glaslader auch mit Merkmalen (Greifkanten, Luftfeder-Stabili- sierung) ausgerüstet wurden, um im kom- binierten Güterverkehr verwendet werden zu können.
NEUERE ENTWICKLUNGEN
Auch die Stahlkonstruktionen wurden weiter abgespeckt. Die jüngsten Entwick- lungen kommen ohne Hubtisch unter dem Hochbett aus, weil sie mit zwei Fahrhöhen operieren. Ob sich das Konzept durchsetzt,
SACHKUNDIGES PERSONAL GEFRAGT
Weder der offene Baustoff-Innenlader noch der geschlossene Glas-Innenlader gehören zu den einfachen Trailer-Kon- zepten. Man benötigt sachkundiges Fahrpersonal und die Expertise der Fahrzeughersteller, um solche Fahrzeu- ge rentabel einsetzen zu können. Deswegen gehören Innenlader zu den Fahrzeugarten, die langfristige Trans- portverträge verlangen. Man bekommt weder Fahrer noch Ausrüstung „eben mal schnell“. Deswegen ist das Trans- portangebot recht übersichtlich und die Verlader wissen den Wert zu schätzen, den die Profis in dem Geschäft anbieten.
muss sich erst noch zeigen. Eine weitere Gewichtsoptimierung ist der Ganzalu-In- nenlader von Meierling. FOLKHER BRAUN
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