Page 195 - Trailer Journal 2018/2019
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 Um zuverlässig beleuchtet unterwegs zu sein, war die wichtigste Ausrüstung in den Fahrzeugen die Vorrä- te an 5-, 10- und 21-Watt- Glühbirnen und der H1-, H3-, H4- und H7-Halogenleuchten für die Frontschein- werfer, nicht zu vergessen die Sofitten für die Kennzeichenleuchten. Fahrer von Auto- transportern kennen noch das alte Leiden, fast täglich Rückleuchtenbirnen wechseln zu müssen, weil die Glühbirnen der Rück- leuchten an den Ausschüben reihenweise kaputt geschüttelt wurden.
Dann gab es die Affäre mit den Seiten- begrenzungsleuchten, die Wasser sammel- ten. Das konnte eine Beleuchtungsseite komplett ausschalten. Deswegen bauten sorgfältige Fahrzeughersteller Sicherun- gen in die Kennzeichenleuchten, um die Stränge der Seitenmarkierungen separat abzusichern. Im Grunde litt die Branche unter zwei Problemen: die unzuverlässige Kabelkonfektion und die wenig haltbaren Leuchten.
Vignal-Rückleuchte
KABELKONFEKTION
Es forderte eine langwierige Überzeu- gungsarbeit, bis Fahrzeughersteller und Fahrzeugkäufer davon überzeugt werden konnten, dass das Vorkonkektionieren von Kabeln und – wasserdichten – Steckern für alle Seiten produktiver ist als das hand- verlesene Kabelablängen, Kabelschuh- Anpressen, Stecken und Vertüllen. Heute kann der Fahrzeughersteller komplett in
den Anschlüssen vergossenen Kabelbäu- me ordern. Seine Montagezeiten haben sich dadurch drastisch reduziert, denn die Montagearbeit ist zum Hersteller des Ka- belbaums gewandert.
Dessen Aufgaben haben sich dagegen drastisch ausgeweitet. Das erkennt man unschwer an der Tatsache, dass er jetzt je nach Produktionsprogramm bis zu 40.000 Varianten herstellen muss.
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