Page 39 - Trailer Journal 2018/2019
P. 39

                 an Plattformtrailern verlangt, vor allem an den Seiten verstellbare Rungen. Aus Kreisen von Transporteuren, vor allem von Siegfried Serrahn in Osnabrück, wurde dann gefordert, diese Fahrzeuge auch mit Bordwänden auszurüsten, weil sich so die Zahl der Rückladungen erhöhen ließe.
Diese Rungen-Bordwand-Technik gibt es schon länger im Stahltransport. Hier wird in der Regel nur der vordere Teil des Trailers mit Bordwänden ausgerüstet, weil dort die unzähligen Bohlen, Ketten, Gurte, Keile und Gurte für die Ladungssicherung aufbewahrt werden müssen.
PLANENGESTELLE
Neben der direkten Auflage von Planen auf die Ladung als Wetterschutz gab es schon zu Zeiten der Pferdetraktion Pla- nengestelle, die ein größeres Ladevolumen zuließen, ohne dass zusätzliche Segeltuch- Decken ausgebreitet werden mussten. Die Planenmaterialien kamen aus der Schiffs- technik.
Pacton-Kranauflieger, mit zusätzlichem Schiebe- bügel-System
Mit der Einführung von Pritschen mit Eckrungen aus Stahl bot es sich an, ab Bord- wandhöhe Gestelle aufzubauen. Bekannt ist in Deutschland vor allem das „Hambur- ger Verdeck“. Es besteht aus in die Ecksäu- len gesteckte senkrechte Verlängerungen, die dann durch sogenannte „Spriegel“ quer miteinander verbunden werden. Meist wa- ren die Spriegel leicht A-förmig ausgelegt, genannt „Spriegelsteigung.“ Zur Unter-
stützung der Plane im Dach wurden Längs- holme zwischen den Spriegeln eingesetzt.
Hier gibt es sehr handhabungsfeindli- che Ausführungen. Die Außenholme wur- den wie die mittleren Holme meist mit einer Anordnung aus Zapfen und Ösen zusammengesetzt. Baute man jetzt durch Ausheben des mittleren Stützrohres die Mittelrunge ab, pflegten nicht wenige Pla- nendächer zur Seite zu fallen. Hinzu kam das Ein- und Ausbauen der Einsteckbret- ter, das keineswegs immer arbeitssicher ist. Diese Planendach-Konstruktionen soll- ten heute schlicht als nicht arbeitssicher angesehen werden. Auch wenn es in den vergangenen 20 Jahren vereinzelt zu Ver- besserungen kam, sind die Gestelle ein- schließlich der Vollplane eine Bastellösung. Denn das Einrichten des Aufbaus zum Be- oder Entladen dauert oft länger als die Verladeprozedur. Heute gibt es elegantere Konstruktionen wie Schiebebügel-Verde- cke oder Wingliner-Bordwände, die über
 das Dach öffnen.
FOLKHER BRAUN
                                    WENIGER KRAFTSTOFF, WENIGER EMISSIONEN, MEHR NUTZLAST
Eine kontinuierliche Verbesserung der Trailerkonstruktion führt zur Einsparung von Gewicht und zu leichteren Fahr- zeugen. Dies erreicht man mit hochfestem Stahl. Einem Stahl wie Strenx.
Mit hochfestem Strenx Konstruktionsstahl können Sie den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen von Trailern reduzieren. Gleichzeitig können Sie damit auch die Nutzlast erhöhen. Wofür auch immer Sie den Stahl verwenden – Strenx verbessert die Leistung. www.strenx.de
Swedish Steel GmbH
Hamborner Straße 55 DE-40472 Düsseldorf T: +49 211 9125 0
E: kontakt@ssab.com
                                                                                                


















































































   37   38   39   40   41