Page 10 - Made-in Kreis Viersen
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 > Kreis Viersen: neun Städte und Gemeinden
300.356 Einwohner leben im Kreis Viersen, aufgeteilt in neun Städte und Gemeinden. Die Wirtschaftskraft lässt sich am Kaufkraftindex von 104 ablesen – das entspricht etwa dem Niveau der Stadt Münster. Zum Ver- gleich: In Köln liegt der Kaufkraftindex nur bei 98,5.
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Viersen
Die früher für die Stadt Viersen charakteristische Textilindustrie konnte, durch die gezielte Förderung der kleinen und mittelständi- schen Unternehmen in einem gesunden Branchenmix, erfolgreich er- setzt werden. Grundlage dafür sind zahlreiche Gewerbegebiete in gu- ter Lage, sowie ein Baugenehmigungs-Management. Auch zahlreiche
76.000 Einwohner, Fläche: 91,1 km2
große Global Player haben den Standort Viersen für sich entdeckt. Gründe dafür sind unter anderem die gute Anbindung an das Auto- bahnnetz aus A44, A52 und A61, die Nähe zum Flughafen Düsseldorf und die direkte Nachbarschaft zu den Niederlanden.
www.viersen.de
 Kempen
In der Stadt Kempen herrscht ein Branchenmix aus Handel, Dienstleis- tung, Industrie und Gewerbe in kleinen und mittleren Unternehmen vor. Der Gewerbegürtel am Kempener Außenring liegt verkehrsgünstig zur A40 und A57. Somit eröffnen sich die großen Absatzmärkte an Rhein und Ruhr und in den Niederlanden. 1995 eröffnete in Kempen
35.000 Einwohner, Fläche: 68,8 km2
das Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN). Es bietet seitdem rund 60 Unternehmen, wie Software- und Multimedia-Firmen, Unternehmen der Umwelt- und Medizintechnik, aus dem Maschinen- bau und der Elektronik sowie aus dem Dienstleistungsbereich, einen Standort. www.kempen.de
 Grefrath
Die Wirtschaft der Gemeinde Grefrath wurde jahrzehntelang von der Textilindustrie bestimmt. Heute dominieren vor allem die Au- tomobilwirtschaft, Metall- und Holzverarbeitung und die Elektro- technik. Die guten Autobahnanbindungen an A40 und A61 und die damit verbundene schnelle Erreichbarkeit des Ruhrgebiets,
15.000 Einwohner, Fläche: 30,98 km2
des Kölner Raums und der Niederlande kommen den zahlreichen ansässigen Transport- und Logistikunternehmen zu Pass. Auf der ausgewiesenen Gewerbe- und Industriefläche von etwa 650.000 m2 haben sich vorwiegend kleine und mittelständische Betriebe niedergelassen. www.grefrath.de
 Tönisvorst
Tönisvorst ist ein Kind der kommunalen Umstrukturierungen der 1970er Jahre: Die Stadt besteht aus den Ortsteilen St. Tönis und Vorst. Tönisvorst ist vor allem landwirtschaftlich geprägt, was schon der Beiname „Apfelstadt“ verrät.
30.000 Einwohner, Fläche: 44,34 km2
Das Potenztial des Wirtschaftsstandorts liegt vor allem in seiner guten Verkehrsanbindung an Krefeld, Düsseldorf und Mönchen- gladbach und der Nähe zu den Autobahnen A44, A40, A52 und A61. www.toenisvorst.de
 














































































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