Page 101 - Trailer-Journal 2020/2021
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                                 ckenlast. Ein Pritschensattel von 13,6 m Länge ist häufig auf eine Streckenlast von etwa 2,5 t je Meter Ladelänge berechnet. Werden 4 x 6 t Radlader-Gewicht auf je- weils 500 mm Radaufstandsfläche bei einem Radstand von zum Beispiel 4 m verladen, wäre der Pritschenaufbau völ- lig überfordert. Beim Tieflader und beim Semitieflader müssen solche punktuellen und die je Lademeter auftretenden Belas- tungen kalkuliert werden. Da es aber kei- ne Normen zu beiden Kriterien gibt, sind die Nutzlastangaben der Hersteller nur als Streckenlast zu verstehen.
Noch interessanter wird das Problem, wenn die Tragstrukturen in der Länge und in der Breite teleskopierbar ausgelegt sind. Einige Hersteller bieten hierzu Berech- nungsprogramme an. Das Nooteboom-No- vab gibt es schon 20 Jahre, andere Anbie- ter haben nachgelegt, wie Goldhofer und Scheuerle.
Die Verwendung dieser Programme ist sehr sinnvoll, denn ob man eine Tieflader- Plattform fährt oder ein Baggerbett, eine
Faymonville „Combimax“
Rahmenbrücke, eine Kesselbrücke oder irgendeine speziell auf eine oder mehrere Ladungsarten eingerichtete Brücke, er- zwingt genaue Berechnungen.
Gerade in den leichteren Tonnage- klassen +/– 150 t Nutzlast sind die Prob- leme nicht weniger vielfältig. Wo hat die Maschine ihren Schwerpunkt, wo sind
   FOKUS
AUF HOFLOGISTIK
  WIESEL – effizient und zuverlässig.
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