Page 135 - Trailer-Journal 2020/2021
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                  Die genauen Anfänge der Druckkessel für den Einsatz auf der Straße sind nicht zu rekonstruieren. Vermutlich hat Julius Heil (Heil-Tankers, Milwaukee) einen Anteil daran. Verbürgt sind die Druckkessel von Hermanns, Kässbohrer und Spitzer (1950) aus den 50er Jahren. Zunächst dienten Stahlbleche als
Großraumfahrzeug von Spitzer
Wandmaterial. Das ist heute nur noch in Asien der bevorzugte Werkstoff und auch nur dort, wo die Straßeninfrastruktur not- leidend ist.
DRUCKBESCHAFFUNG
Ursprünglich besaß der Silo-LKW keinen eigenen Verdichter, sondern er nutzte die innerbetriebliche Kompressortechnik der
Entladestelle. Für zahlreiche Einsätze, zum Beispiel Zement zur Baustelle, fehlte schon immer die Druckluftanlage. Deshalb wurde die bordeigene Luftversorgung bis auf we- nige Ausnahmen zur Standardausrüstung. Es gab vor rund 30 Jahren Versuche, die Kompressoren mit Starkstrom aus betrieb- lichen Netzen anzutreiben. Weil LKW-Fah- rer in der Regel keine Elektromechaniker sind, blieb das Projekt eine Episode.
Während man heute den Kompressor vorwiegend vom LKW-Motor antreiben lässt, könnte demnächst der Akkumulator- Elektroantrieb zur Alternative zum lang- sam laufenden LKW-Motor werden. Im Bereich Kühlkoffer hat man diese Technik bereits.
KESSEL
Nach den ersten Erfahrungen im Alu-Kes- selbau bei Tankwagen nach 1945 in Europa wurde der Alu-Drucktank in Angriff ge- nommen. Die Idee war, für den Transport von schüttbarem Massengut möglichst leichte Behälter zu fertigen. Diese sollten den Betriebsdruck von 2 bar – mit gewissen Reserven – bewältigen.
Die nächste Frage war, wie man das Silogut ohne Rückstände im Kessel zur Auslauföffnung fließen lassen kann. Her- manns erfand dafür das „geknickte“ Eu- tersilo mit einem Auslauf in der Mitte des Kessels. Der Wettbewerb konstruierte um
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