Page 207 - Trailer-Journal 2020/2021
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                   QUALITÄT CONTRA SCHWUND
Wer als Fuhrparkbetreiber noch selber Anbauteile montiert, für den gilt vor al- lem die Regel, nicht auf den Preis zu se- hen, sondern auf Funktion und Qualität. Wenn der Werkzeug-Deckel mit seiner Einfach-Verriegelung irgendwann die 1.000 Euro Ladungssicherungs-Ausrüs- tung (es kann auch die Kupplungs- und Adapter-Sammlung an Tank und Silo sein) auf der Autobahn ablädt, wird je- dem klar, dass er am sprichwörtlichen falschen Ende gespart hat. Das gilt für alle anderen Anbauteile auch.
Und sinnvolle Alternativen gibt es vie- le. Denn Anbieter im Komponenten- geschäft gibt es reichlich.
 Ringfeder-Anhängerkupplung mit pneumatischer Lösevorrichtung
Als die mittelständischen Fuhr- unternehmen ihre Zugkombi- nationen noch über die Haus- bank finanzierten, kam der neue Lastzug zunächst in die Werkstatt auf dem eigenen Betriebshof. Dort wurde er mit den nötigen „Aufbe- wahrungsmöbeln“ (so der Begriff des be- kannten schwedischen Kaufhauses) aus- gerüstet. Und natürlich mit der benötigten Ausrüstung.
Dieses spezielle Geschäft, den Anhän- ger rundum gebrauchsfertig auszustatten, haben die Trailerhersteller über die Jahre für sich entdeckt. Und die Komponenten- hersteller natürlich auch.
AKTUELLES
Weil immer weniger Fuhrparkbetreiber über eine eigene Werkstatt verfügen, wur- de das Geschäft mit den Anbauteilen zu einem Geschäft zwischen Fahrzeug- und Komponentenhersteller. Der Fuhrparkbe- treiber konnte den Mehraufwand dann mit seiner Leasingrate auffangen. Die da- rauf aufbauende Entwicklung ist, dass der Fuhrparkbetreiber Wartung und Service an den Leasinggeber abgibt.
Diese Entwicklung ist im Grunde zu be- dauern. Wenn zehn Fuhrparkleiter auf ei-
ner Messe dem Windenhersteller nachwei- sen, dass seine Zweigangschaltung nach zehn Umschaltungen den Dienst versagt, dann hat das eine andere Qulität, als wenn zehn Leasinggeber dem Hersteller signali- sieren, er müsse bei den Ersatzteilpreisen etwas flexibler werden.
KISTEN, KÄSTEN, SCHLAUCHTROMMELN
Alle diese „Aufbewahrungsmöbel“ haben zwei entscheidende Kriterien: die Ver- schlüsse der Deckel und die Tragfähigkeit der Traversen für die Kästen. Bei den Ver- schlüssen ist darauf zu achten, dass es sich um zwei unabhängige Verriegelungen handeln sollte.
Die schlichte seitliche Bolzenverrie- gelung an der Kunststoffkiste „schließt“ auch gern mal vor dem Gegenhalter – ist damit also tatsächlich offen, mit allen un- erwünschten Begleitumständen. Dieses Problem gibt es in verschiedensten Ausprä- gungen, weil sich nun mal der Kunststoff- Deckel anders ausdehnt als seine Verriege- lung.
Bei den Armaturenschränken von Tankfahrzeugen und den Relingen auf Tank- und Silofahrzeugen gibt es längst die Funktion „safe start“: Nur wenn alle
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