Page 54 - Trailer-Journal 2020/2021
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DETAILS
Das Dachpaneel – abgesehen von der Rohr- bahnen-Ausstattung – stellt die einfachere Übung dar. Die Stirnwand muss hingegen für die verschiedenen Kühlgeräte ausge- schnitten verstärkt werden. Schließlich werden hier bis zu 800 kg Maschinenge- wicht angehängt. Seitenwände mit Ein-
zeltüren werden gerade bei Verteilerauf- bauten häufig verlangt. Der Einbauort ist je nach Kundenwunsch zu gestalten und daher kaum standardisierbar.
Die Bodenplatten sind von unten mit einer GKF- oder Stahlschicht aufgebaut, darüber folgt die Isolierschicht mit Holz- bohlen quer als Verstärkungen und darü-
ber eine Plywoodplatte ähnlicher Stärke wie beim Pritschenaufbau mit +/–27 mm Stärke. Der Grund ist die hohe Belastung des Bodens, weil die meisten Kühlkoffer nur vom Heck her be- und entladen wer- den. Deswegen werden am Heck in das Pa- neel noch Verstärkungs-Bohlen eingesetzt. Zuweilen wird eine zweite Plywood-Platte auf der hinteren Hälfte unter die durchge- hende Platte gesetzt. Nicht selten montiert ein GFK-Kofferhersteller unter der Boden- platte eine Edelstahl-Tafel, um den Koffer gegen den aufgewirbelten Schmutz von den Reifen zu schützen. Das machen die Stahldeckschicht-Hersteller nicht.
Die obere Deckschicht ist – in Europa – eine Aluminiumplatte. In Ländern, wo Kühlgut noch von Hand verladen wird, be- nötigt man eine Platte aus Extrusionsprofi- len, die T-förmige Schienen besitzen. Das ist nötig, um die Kühlluft zum Aggregat zurückströmen zu lassen. Da im Kühlraum
GESCHLOSSENE FAHRZEUGE
Kühlfahrzeuge • Kühlaggregate
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Lamberet: Verteiler-Sattelkoffer
 






















































































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