Page 88 - Trailer-Journal 2020/2021
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                  AGRARWIRTSCHAFT | ENTSORGUNG
Schubboden-Auflieger
  SCHIEBEN
STATT KIPPEN
Der „Walking Floor“ hat sich in vielen Bereichen als Alternative zum Kippen etabliert.
Vor allem in der Agrarwirtschaft und in der Entsorgungsbranche ist der Schubboden eine wirtschaftliche Technik, die sich mit zahlreichen Sonderausstattungen kombinieren lässt.
  Knapen: Schubboden-Anhängerzug
Um die Be- und Entladung von Schüttgut und konkreten Ladungen zu beschleunigen, sind bewegbare Böden die Alternative zu Kipper und Pritsche. Die nächste Idee ist, statt des Bo- dens die Stirnwand verschiebbar einzurich- ten.
Eine weitere Option ist, den Boden winklig auf ein Förderband auszurichten oder den Boden mit einem ablaufenden Rollband auszustatten. Es gibt also meh- rere technische Möglichkeiten, die Ladung auszuschieben, ohne zu kippen, und bei manchen Systemen auch die Ladung in den Aufbau zu ziehen.
SCHUBBODEN
Die Idee, einen längs auf 21 (früher 24) Bo- densegmente aufgeteilten Ladeboden in einer gemeinsamen Bewegung um etwa 15 bis 20 cm in eine Richtung zu verschieben, um dann je ein Drittel der Stäbe nachein- ander in drei Zyklen zurückzuziehen, ist eine Erfindung von Raymond Keith Foster in Madras, Oregon, USA, in den 70er Jahren. Die Marke „Keith Walkingfloor“ ist seitdem in der Branche etabliert und die Technik durch zahlreiche Patente gesichert. Es gab allerdings zahlreiche Patentprozesse mit der Firma Hallco.
Das Prinzip der beweglichen Bodenstä- be ist, eine Ladung durch eine gemeinsame Bewegung Richtung Hecktür oder Richtung Stirnwand zu bewegen, um dann in zwei
 Bodenfertigung für spezielle Aufbauten bei Kraker: 21 Führungsschienen
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